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Verbraucherinsolvenzen - Aktuelles und Infos zur

Privatinsolvenz und Schuldnerberatung im Großraum Nürnberg

Hier werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Hintergrund infos zum Thema veröffentlicht.

Verbraucherinsolvenzen um 15.4 % gestiegen, sind Schulden eine Schande ?
Verbraucherinsolvenzen um 15.4 % gestiegen ! So meldet es das statistische Bundesamt im Februar 2010 und zieht damit den Vergleich zum Vormonat Januar 2010. Die Tendenz ist unverändert seit Jahren steigend. Dabei sind nur die tatsächlich von den Amtsgerichten eröffneten Verfahren erfasst. Unberücksichtigt sind tausende von Fällen...
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Sind Schulden eine Schande ?
Verbraucherinsolvenzen um 15.4 % gestiegen ! So meldet es das statistische Bundesamt im Februar 2010 und zieht damit den Vergleich zum Vormonat Januar 2010. Die Tendenz ist unverändert seit Jahren steigend. Dabei sind nur die tatsächlich von den Amtsgerichten eröffneten Verfahren erfasst. Unberücksichtigt sind tausende von Fällen, die wegen des vor dem gerichtlichen Insolvenzantrag durchzuführenden - häufig erfolgreichen ! - Versuchs der außergerichtlichen Schuldenbereinigung erledigt werden konnten !

Was sind das für „Leute", die davon betroffen sind ?

Die landläufige spontane Antwort ist immer die gleiche :
Menschen, die hemmungslos über ihre Verhältnisse gelebt haben, Menschen, die einer geregelten Arbeit aus dem Weg gehen etc. etc. Sie gibt es tatsächlich. Sie sind aber nicht typischerweise diejenigen, die den Weg in eine professionelle Schuldner- und Insolvenzberatung finden und sich ihrem Problem stellen !

Die typischen Mandanten sind vielmehr diejenigen, die unverschuldet in finanzielle Schieflage geraten:

zum Beispiel der Familienvater, der betriebsbedingt seinen Arbeitsplatz verliert und plötzlich Gefahr läuft, Haus und Hof zu verlieren. Der Selbständige, der wegen konjunkturbedingter Auftragseinbrüche existenzbedrohende Umsatzausfälle verkraften muss, alle diejenigen, die von den fallenden Dominosteinen des Wirtschaftskreislaufs getroffen werden.

Und noch allgemeiner:

alle diejenigen, denen eine der vier Säulen der wirtschaftlichen Existenz wegbricht :

Einkommen - Arbeitsplatz - Gesundheit - Wohlwollen der Banken.

Die Zahlungsunfähigkeit ist also keineswegs ein soziales Problem des Betroffenen im Sinne eines „Schichtenproblems" ! „Schulden" hat so gut wie jeder : wer eine Immobilie gekauft hat, beweist damit zunächst einmal, dass er von finanzierenden Banken als kreditwürdig eingestuft wurde. Die große Mehrzahl der PKW sind Leasingfahrzeuge oder anderweitig finanziert, ihren Besitzern wurde vom Leasingunternehmen zwangsläufig einmal eine gute Bonität bescheinigt. Auch diese Fahrzeugbesitzer haben aber „Schulden" !


Gerät die Bedienung des Kredits oder des Leasingvertrags in Gefahr, weil eine der vier Säulen wankt, ist das kein Grund zur Scham. Die Situation kann jeden treffen (auch die Banken selbst, wie milliardenschwere staatliche Stützungsmaßnahmen beweisen) ! Es besteht nicht der geringste Grund, sich vor der Situation zu verstecken oder sie zu ignorieren. Der oder die Betroffene befindet sich in tausendfacher Gesellschaft von Menschen, die es ebenfalls getroffen hat.


Der Weg in die Schuldner- und Insolvenzberatung ist kein Sprung ins kalte Wasser ! Etwa 65 % der Mandate können erfolgreich beendet werden, ohne ein gerichtliches Insolvenzverfahren einzuleiten und vor allem auch in vielen Fällen unter Erhaltung des wesentlichen Besitzes !

Und diejenigen, die selbst"verschuldet" in Schieflage geraten sind ? Wer von sich behauptet, immer alles richtig gemacht zu haben, sagt die Unwahrheit. Nur haben die einen mehr und die anderen weniger Glück. Wer die Nase rümpft, fällt oft als nächster !

Aussitzen und Wegducken verschlimmert ! Warten Sie nicht zu lange, lieber jetzt als gleich !